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DE0006599905 659990 -   € -   €
 
 
 

Presse: Merck KGaA - Biotech-Anlage wird teurer als erwartet


14.12.2010
aktiencheck.de

Darmstadt (aktiencheck.de AG) - Die strategisch wichtige neue Biotech-Anlage in der Schweiz kommt den Pharmakonzern Merck KGaA (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) einem Medienbericht zufolge offenbar teurer als erwartet.

Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Montag), die sich bei seinen Angaben auf Insider beruft, beziffert das Unternehmen die Investition inzwischen auf 400 Mio. Euro. Die Biotech-Anlage in Vevey am Genfer See soll von 2012 an das Krebsmittel Erbitux produzieren, das Merck momentan noch als Auftragsproduktion von Boehringer Ingelheim bezieht. Ursprünglich hatte Merck die Anlage in Thüringen bauen wollen, entschied sich später für den Stammsitz Darmstadt. Damals veranschlagte der Konzern die Kosten laut dem Bericht auf rund 190 Mio. Euro.


Die Standortentscheidung wurde neu aufgerollt, als Merck 2007 den Schweizer Biotech-Konzern Serono übernahm. Denn Serono betreibt bereits seit 1999 eine Biotech-Anlage, die das Multiple-Sklerose-Medikament Rebif herstellt. Aus diesem Grund entschied sich Merck, die bestehende Infrastruktur zu erweitern. Der Betrag stieg auf 300 Mio. Euro. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Anlage nun nicht mehr allein für Erbitux gedacht war, sondern auch für neue Arzneien aus der Entwicklung. Doch auch von dieser Rechnung ausgehend machten die Kosten in Vevey noch einmal einen Sprung. In einem von der Öffentlichkeit bisher unbeachtetem Bericht zur Unternehmensverantwortung ("Corporate Responsibility", CR) war nach Angaben der Wirtschaftszeitung von 350 Mio. Euro die Rede.

Diese Summe werde sich nun noch einmal erhöhen. In Konzernkreisen hieß es, die Stärke des Schweizer Franken treibe die Kosten, ein weiterer Faktor seien gestiegene Stahlpreise, schreibt das Blatt. Technisch gilt es als schwierig, eine komplexe Biotech-Anlage bei laufendem Betrieb auszubauen. Ein kleiner Fehler, der zum Produktionsausfall des Medikaments Rebif führt, träfe das Unternehmen empfindlich, hieß es weiter.

Die Aktie von Merck KGaA notiert aktuell mit einem Minus von 0,43 Prozent bei 60,51 Euro. (14.12.2010/ac/n/d)



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